Hormone Wirkung



Endokrinologie

Makroadenom

Gutartige Hypophysenadenome (Tumore der Hirnanhangsdrüse), die größer als ein Zentimeter im Durchmesser sind, werden als Makroadenome bezeichnet. Sie entwickeln sich aus dem Zellgewebe des Hypophysenhinterlappens (Neurohypophyse) und des Hypophysenvorderlappens ( Adenohypophyse) und können hormonproduzierend oder nicht hormonproduzierend sein. Diese Adenome wachsen langsam und üben Druck auf ihre Umgebung aus. Dadurch können die Sehnerven geschädigt werden, und es kann zu Sehstörungen, Kopfschmerzen und Gesichtsfeldausfällen kommen. Bei den hormonproduzierenden Makroadenomen treten, als Folge des Hormonüberschusses, weitere Beschwerden auf. Die Konsultation eines Endokrinologen, Neurologen und Augenarztes ist deshalb erforderlich. Ein Makroadenom kann medikamentös behandelt werden, muss jedoch meistens transnasal (durch die Nase) oder transsphenodial (durch den Schädelknochen) entfernt werden.

10

Schilddrüsen Hormone

Anfang - Stichwörter:
Schilddrüsen Hormone, Hormone Wirkung und Endokrinologe
Makroadenom