Internist Endokrinologe



Endokrinologie

Hypercortisolismus

In der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) wird das Hormon ACTH (Adrenocorticotropin) gebildet, das die Nebennieren anregt, Glukokortikoide wie z.B. das körpereigene Cortisol zu produzieren. Hypercortisolismus entsteht durch ein dauerhaftes Überangebot an Cortisol. Typische Symptome sind das „Mondgesicht“, dünne Arme und Beine jedoch ein dicker Rumpf und der „Stiernacken“. Auch kann es zu einer Gewichtszunahme bei verringerter Muskelmasse kommen. Es besteht außerdem die Gefahr, an Bluthochdruck oder Osteoporose zu erkranken. Kinder leiden oft unter Fettsammlung am Körper und sind von Wachstumsstörungen betroffen. Es wird zwischen einem ACTH- abhängigen und einem ACTH- unabhängigen Hypercortisolismus unterschieden. Im ersten Fall wird die Erkrankung als Morbus Cushing und im letzten Fall als Cushing-Syndrom bezeichnet. Bei beiden Erkrankungen treten die gleichen Symptome auf. Ein erhöhter Cortisonspiegel kann auch von außen, durch eine länger anhaltende Kortison-Therapie, hervorgerufen werden.

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Zyklus Hormone

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Hypercortisolismus