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Endokrinologie

Libidoverlust

Unter einem Libidoverlust wird der Verlust der Sexualenergie verstanden, die den Geschlechtstrieb und das sexuelle Verlangen und Begehren von Frau und Mann steuert. Bei Männern kann es aufgrund eines Testosteronmangels zu einem Libidoverlust kommen, und auch bei der Frau ist ein Libidoverlust zum Teil hormonanhängig. Ein Libidoverlust kann aber auch durch psychosoziale und psychosomatische Faktoren, durch Krankheiten (Morbus Addison), Operationen und durch die Nebenwirkungen einiger Medikamente entstehen. So können u.a. Depressionen, eine Leberzirrhose, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Harn-Inkontinenz zu einem Libidoverlust führen. Organische Ursachen sollten unbedingt von Gynäkologen oder Urologen behandelt werden. Bei einem psychosomatischen Libidoverlust ist ein Sexualtherapeut hinzuzuziehen.

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