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Endokrinologie

Polyzystische Ovarien

Bei polyzystischen Ovarien (PCO) handelt es sich zunächst um Zysten in den Eierstöcken (Ovarien) der geschlechtsreifen Frau, die sich gelegentlich von allein zurück bilden. Von einem polyzistischen Ovarsyndrom (PCOS) wird gesprochen, wenn zwei der drei folgenden Kriterien vorliegen: 1. Die polyzystischen Ovarien besitzen mindestens 12 oder mehr Zysten, mit einem Durchmesser von zwei bis neun Millimetern, wobei die Eierstöcke vergrößert sind. 2. Es liegt ein erhöhter Androgenespiegel (männliches Sexualhormon) vor, der auch äußerlich sichtbar wird. 3. Der Monatszyklus der Frau ist gestört, es findet nur ein unregelmäßiger oder gar kein Eisprung statt. Polyzystische Ovarien werden sonographisch (Ultraschall) diagnostiziert. Diese Definition wurde im Jahre 2003 auf einem internationalen Konsensustreffen in den sog. „Rotterdam-Kriterien“ festgelegt.

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