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Endokrinologie

Akromegalie

Die Akromegalie ist eine Erkrankung, die durch ein Adenom (gutartige Geschwulst) an der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) hervorgerufen wird. Durch das Adenom wird unkontrolliert und vermehrt das Wachstumshormon STH (Somatotropin) ausgeschüttet, das auf den gesamten Körper wirkt. Die Folge ist ein übermäßiges Wachstum der Hände, Finger, Zehen und Füße und der vorspringenden Körperteile wie Nase, Unterkiefer, Kinn, Augenbrauen und der Geschlechtsteile. Auch Organe können betroffen sein. Am häufigsten tritt Akromegalie zwischen dem 30igsten und dem 60igsten Lebensjahr auf, wobei Frauen etwas häufiger erkranken als Männer. Entwickelt sich ein Adenom allerdings noch vor der Pubertät, so kann es bei dem betroffenen Kind zum „Riesenwuchs“ kommen.

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Endokrinologie Praxis

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Akromegalie