Endokrinologie Klinik



Endokrinologie

Hyperprolaktinämie

Unter Hyperprolaktinämie wird eine ungewöhnliche, krankhafte Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut verstanden. Das Hormon Prolaktin wird im Hypophysenvorderlappen gebildet und ist für das Wachstum der Brustdrüsen in der Schwangerschaft und für die Milchproduktion während der Stillzeit zuständig. Die Symptome dieser Erkrankung sind bei Männern und Frauen verschieden. Bei Männern treten Potenzschwierigkeiten auf und sie verlieren ihre Lustgefühle. Die Scham- und Barthaare bilden sich oftmals zurück. Bei Frauen tritt ein unregelmäßiger Monatszyklus ein, es kann vermehrt Haarwuchs an unerwünschten Körperbereichen auftreten und die Gesichtshaut weist Unreinheiten auf. Die Knochendichte verringert sich, und es kann zu einer Atrophie (Auszehrung) der Scheidenschleimhaut kommen. Auslöser sind z.B. gutartige Tumore des Hypophysenvorderlappens, Veränderungen am Hypothalamus oder ein Abbruch bzw. Abriss des Hypophysenstiels. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Leberzirrhose können Auslöser sein.

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Gynäkologie Endokrinologie

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Gynäkologie Endokrinologie, Endokrinologie Klinik und Zyklus Hormone
Hyperprolaktinämie